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Tests zur Diagnose von Diabetes

Wie wird ein Diabetes mellitus frühzeitig und eindeutig erkannt?

Eine der wichtigsten Untersuchungen ist der Nüchtern-Blutzucker-Test. Dabei wird vor dem Frühstück, nachdem 10 bis 12 Stunden keine Nahrung aufgenommen wurde, eine Blutprobe entnommen. Ein normaler Nüchtern-Blutzuckerwert liegt unter 110 mg/dL (6,1 mmol/L). Liegt der Blutzuckerwert mehr als einmal über 126 mg/dL (7,0 mmol/L), ist die Person an Diabetes erkrankt.

Oraler Glukose-Toleranz-Test

Auch der Orale Glukose-Toleranz-Test (OGTT) wird zur Diagnose von Diabetes genutzt. Nach 10 bis 12 Stunden ohne Nahrung wird eine erste Blutprobe entnommen. Dann trinkt die Testperson eine genau bestimmte Glukosemenge. Nach 60 und 120 Minuten werden weitere Blutproben entnommen. Zeigt der Test nach zwei Stunden einen Wert von 200 mg/dL (11 mmol/L) oder mehr an, ist die Person an Diabetes erkrankt.

Postprandialer Blutzuckerwert (nach der Mahlzeit)

Wichtig zur Früherkennung eines Typ-2 Diabetes und zur Überprüfung der Therapie ist die postprandiale Blutzuckerbestimmung. Menschen ab dem 40. Lebensjahr mit starkem Übergewicht und Diabetikerfällen in der Familie sollten ihren Blutzucker eine Stunde nach dem Frühstück entweder selbst kontrollieren oder von ihrem Hausarzt oder in ihrer Apotheke regelmäßig überprüfen lassen. Bereits Werte von mehr als 160 mg/dL (8,9 mmol/L) können auf einen sich entwickelnden Diabetes hinweisen und bedürfen einer genauen Abklärung, z.B. mit dem oralen Glukose-Toleranz-Test.

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